Eine Periode kann ein Jahr, ein Monat oder ein Tag sein. Je öfter Zinsen gutgeschrieben werden, desto schneller wächst die Basis für zukünftige Zinsen. Die Prozentzahl allein erzählt nicht die ganze Geschichte; entscheidend ist, wie häufig der Zuwachs addiert wird und wie lange du investiert bleibst.
Wird jährlich verzinst, entsteht seltener neuer Zins auf Zins als bei monatlicher oder täglicher Gutschrift. Der Unterschied wirkt anfangs klein, summiert sich jedoch über Jahre sichtbar. Gerade bei langen Horizonten entscheidet diese Feinheit mit darüber, ob deine Ziele gelassen erreichbar sind oder zusätzliche Beiträge notwendig werden.
Nimm 1.000 Euro, sechs Prozent Rendite jährlich, zehn Jahre Laufzeit. Ohne Zinseszins wären es einfache Zinsen, doch mit Aufzinsung wächst jeder Zuwachs weiter. Das Ergebnis liegt spürbar über 1.600 Euro. Diese kleine Differenz heute wird über längere Zeiträume zu einem eindrucksvollen Abstand, der echte Freiheit ermöglicht.
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